Gehörschäden vorbeugen: 5 Tipps gegen Hörverlust
Sie möchten Ihr Gehör gesund halten? Erfahren Sie mit 5 einfachen Tipps, wie Sie Gehörschäden vorbeugen und Ihr Hörvermögen langfristig schützen.
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Gehörschäden vorbeugen: fünf Tipps gegen Hörverlust
Bei eingeschränktem Hörvermögen denken wir oft vor allem an ältere Menschen. Das Alter hat zwar durchaus Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unserer Ohren, doch es spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle. Denken Sie etwa an laute Musik, dröhnende Maschinen oder lärmende Fahrzeuge. Sie alle können unserem Gehör jederzeit Schaden zufügen. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihre Ohren gut zu schützen. Daneben kommt aber noch ein weiterer wichtiger Faktor hinzu: das Leben selbst.
Ihre Ohren sind Jahr für Jahr den unterschiedlichsten Schallimpulsen ausgesetzt. Dadurch lässt das Hörvermögen bei den meisten Menschen bereits um das dreißigste Lebensjahr herum nach. Schon dann kann sich eine Schwerhörigkeit bemerkbar machen. Doch auch hier gilt: Mit ein paar klugen Maßnahmen können Sie etwas dagegen tun. Lesen Sie deshalb gleich weiter zum Thema Gehörschäden und entdecken Sie fünf goldene Tipps, mit denen Sie Ihr Risiko für einen Hörverlust so weit wie möglich verringern!
Was ist ein Gehörschaden?
Von einem Gehörschaden sprechen wir, wenn das Gehör Schaden genommen hat. Dieser Schaden kann auf unterschiedliche Weise entstehen, zum Beispiel, weil Sie Ihre Ohren zu lange und ungeschützt dem Lärm ausgesetzt haben. Bei normalen, alltäglichen Geräuschen sorgen die Haarzellen im Inneren Ihres Ohrs dafür, dass sich das Gehör selbst reguliert und erholt. Dringt jedoch zu viel Schall oder echter Lärm in Ihr Ohr ein? Dann können die winzigen Haarzellen kaputtgehen.
Der so entstandene Schaden lässt sich grundsätzlich nicht mehr beheben. Ein Gehörschaden ist daher in nahezu allen Fällen bleibend. Wir verstehen gut, dass Sie darauf keine Lust haben, und deshalb haben wir einige Tipps für Sie. Befolgen Sie sie, um das Risiko eines Gehörschadens so weit wie möglich zu senken.
1: Tragen Sie Gehörschutz
Eines der besten Dinge, die Sie zum Schutz Ihres Gehörs tun können, ist das Tragen von Gehörschutz. In verschiedenen Situationen ist das eine gute Idee. Arbeiten Sie in einer lauten Umgebung mit Maschinen, die viel Lärm machen? Dann sollten Sie Kapselgehörschützer tragen. Gehen Sie gern auf Konzerte oder andere Veranstaltungen, bei denen die Musik enorm laut aufgedreht ist? Dann nehmen Sie immer maßgefertigte Ohrstöpsel mit und vergessen Sie nicht, sie auch einzusetzen. Ihre Ohren werden es Ihnen danken! Künftig haben Sie nach der Feier kein lästiges Pfeifen mehr in den Ohren und verringern zugleich das Risiko eines Hörverlusts erheblich. Gehörschützer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Den besten Schutz für das Gehör bieten die maßgefertigten Ohrstöpsel. Für Kinder gibt es spezielle Ohrstöpsel und Kapselgehörschützer in passender Größe.
2: Halten Sie Abstand
Eine weitere Möglichkeit, Schäden an Ihrem Gehör vorzubeugen, besteht darin, nicht zu nah an der Geräuschquelle zu stehen oder zu sitzen. Denn je näher Sie an der Quelle sind, desto größer ist das Risiko. Achten Sie darauf, immer mindestens zwei Meter von den Lautsprechern, dem Radio oder sogar Ihrem Fernseher entfernt zu sein. So verhindern Sie, dass zu viel Lärm in Ihre Ohren dringt. Sind Sie auf einem geselligen Festival oder einem Konzert? Dann ist es klug, nicht zu lange an derselben Stelle zu verweilen. Bewegen Sie sich ruhig durch den Raum, sodass Sie nicht ständig im gleichen Abstand zur Geräuschquelle stehen. Das ist viel besser für Ihr Gehör und ermöglicht es Ihnen außerdem, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
3: Gönnen Sie Ihrem Gehör Ruhe
Haben Sie ordentlich laute Musik gehört oder waren Ihre Ohren auf andere Weise Lärm ausgesetzt? Dann ist es ratsam, Ihren Ohren mindestens 24 Stunden Ruhe zu geben. Suchen Sie deshalb nicht gleich wieder einen Ort mit viel Lärm auf und hören Sie am besten auch eine Weile keine Musik. So kann sich Ihr Gehör erholen und Ihre Ohren kommen schön zur Ruhe. Genau wie Sie selbst übrigens. Außerdem ist es eine ideale Gelegenheit, um etwas Abstand vom ganzen Trubel zu gewinnen. Sind Sie auf einem mehrtägigen Festival? Dann gönnen Sie sich regelmäßig eine kleine Pause an einem Ort mit weniger Lärm. Vergessen Sie auch dabei Ihre Ohrstöpsel nicht.
4: Vermeiden Sie Geräusche über 80 dB
Um Ihr Gehör optimal zu schützen, ist es ratsam, Ihre Ohren niemals Geräuschen über 80 dB auszusetzen. Geräusche bis zu diesem Pegel sind an sich noch unbedenklich, sofern Sie ihnen zumindest nicht länger als acht Stunden pro Tag ausgesetzt sind. Ein Haartrockner auf höchster Stufe und das Geräusch spielender Kinder sind gute Beispiele für Geräusche bis 80 dB. Geht die Lautstärke nur ein wenig höher, etwa wenn Sie eine Kettensäge anwerfen? Dann erreichen Sie schnell die Schmerzgrenze von 100 dB.
Dieses Geräusch ist spürbar unangenehm, und viele Menschen verabscheuen solchen Lärm dementsprechend. Im Grunde ist das eine natürliche Art, sich selbst vor Lärm und den damit verbundenen Gehörschäden zu schützen. Ist Ihr Gehör Geräuschen über 140 dB ausgesetzt? Dann kann ein akuter Gehörschaden auftreten. Darauf können Sie sicher gut verzichten!
5: Achten Sie auf die Signale Ihres Gehörs
Ihr Gehör verfügt über ein eigenes Warnsystem, und es ist wichtig, auf diese Signale zu hören. Viele Menschen leiden unter Pfeiftönen oder einem Ohrensausen, nachdem sie eine Zeit lang im Lärm gestanden oder gesessen haben. Auch ein vorübergehender Hörverlust, Kopfschmerzen oder ein Druckgefühl in den Ohren können auftreten. Halten Ihre Beschwerden länger als 24 Stunden an? Dann nehmen Sie so schnell wie möglich Kontakt zu einem HNO-Arzt auf. Er oder sie kann Ihre individuellen Symptome genauer untersuchen und auf dieser Grundlage einen maßgeschneiderten Behandlungsplan erstellen. Warten Sie auf keinen Fall zu lange ab. Denn je länger Sie warten, desto größer ist das Risiko bleibender Schäden an Ihrem Gehör. Was auch immer Sie tun: Hantieren Sie nicht selbst in Ihrem Gehörgang herum. Auch nicht bei einem verstopften Ohr. Dafür können Sie sich an Ihren Hausarzt wenden.
Verschiedene Formen von Gehörschäden
Ein Gehörschaden äußert sich nicht bei jedem auf die gleiche Weise. So leidet der eine vor allem unter einem Druckgefühl, während der andere wiederum stark unter einem Ohrensausen oder pfeifenden Ohren leidet. Ein Ohrensausen oder Tinnitus ist meist ein bleibendes Leiden, das enorme Auswirkungen auf das Leben und die mentale Gesundheit eines Menschen haben kann. Häufig entwickeln Personen mit Tinnitus psychische Probleme, Schlafmangel und weitere Beschwerden. Schon allein deshalb ist es wichtig, Ihre Ohren stets mit einem passenden Gehörschutz gut zu schützen. Haben Sie dem Trubel und Lärm einmal entkommen können? Dann nehmen Sie sich auch immer die Zeit, Ihre Ohren zur Ruhe kommen zu lassen.