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Hyperakusis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Audinc 23. Jan. 2024
Hyperakusis: Ursachen, Symptome und Behandlung

Erfahren Sie, was Hyperakusis ist, welche Symptome auftreten und wie maßgefertigte Ohrstöpsel möglichen Schäden vorbeugen. Lesen Sie hier alles!

Mach den nächsten Schritt für dein Gehör

Der Begriff „Hyperakusis“ klingt ein wenig geheimnisvoll, doch für viele Menschen ist er leider bittere Realität. Diese Störung, auch bekannt als extreme Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, lässt ganz normale Klänge unerträglich laut und unangenehm erscheinen. So, als würde man ständig mit dem Kopf in einer Lautsprecherbox stecken. In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der Hyperakusis ein und werfen einen Blick auf die möglichen Ursachen, Symptome und Lösungen.

Was genau ist Hyperakusis?

Wer an Hyperakusis leidet, erlebt die Welt so, als wäre ihre Lautstärke auf Maximum gedreht. Stellen Sie sich vor, das Geräusch eines aufgedrehten Wasserhahns oder sogar ein Flüstern wird bereits als zu laut empfunden. Das liegt daran, dass bei Menschen mit dieser Störung das Regelsystem in den Ohren, das für die Steuerung der Lautstärke zuständig ist, überempfindlich geworden ist.

Hyperakusis: Ursachen

Wie bei vielen medizinischen Beschwerden ist die genaue Ursache für die Entstehung von Hyperakusis oft komplex. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel von biologischen, genetischen und umweltbedingten Faktoren. Dennoch lassen sich einige Faktoren benennen, die zu einer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen beitragen.

Eine der häufigsten Ursachen ist das Auftreten von Tinnitus, einer Hörstörung, die mit dem Wahrnehmen von brummenden, pfeifenden oder rauschenden Geräuschen einhergeht. Die ständige Präsenz dieser Geräusche kann die Hörwahrnehmung überlasten und stören, was mitunter zu Hyperakusis führt.

Auch bei Menschen, die an anderen Erkrankungen leiden, kann Hyperakusis auftreten. Etwa bei PTBS, bei der eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber sensorischen Reizen besteht. Oder bei Menschen mit Morbus Menière, einer Erkrankung des Innenohrs, die Gehör und Gleichgewicht beeinträchtigen kann. Und auch bei Migräne und Autismus besteht ein höheres Risiko für Hyperakusis.

Darüber hinaus kann eine langfristige Lärmbelastung zu Hyperakusis führen. Wer beispielsweise in einer lärmintensiven Umgebung arbeitet, etwa auf Baustellen, in Clubs oder auf Musikfestivals, kann mit der Zeit diese Störung entwickeln. Die anhaltend lauten Geräusche fordern einen hohen Tribut von Ihrem Gehör, wodurch sich die Schwelle dafür, was als „zu laut“ empfunden wird, verschiebt.

Symptome und Diagnose

Das deutlichste Symptom der Hyperakusis ist also eine Überempfindlichkeit gegenüber alltäglichen Geräuschen. Menschen mit Hyperakusis können sogar körperlichen Schmerz bei Geräuschen empfinden, die andere als völlig normal wahrnehmen, etwa das Geräusch der Türklingel oder das Ticken einer Uhr.

Ursachen von Hyperakusis

Wenn Sie vermuten, dass Sie unter Hyperakusis leiden, sollten Sie als Erstes eine Fachärztin oder einen Facharzt aufsuchen, zum Beispiel eine HNO-Ärztin oder einen HNO-Arzt. Der Diagnoseprozess beginnt meist mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden. Dabei werden zahlreiche Details erfasst, etwa: Wann haben Sie die Symptome zum ersten Mal bemerkt? Können Sie bestimmte Geräusche benennen, die Sie als unangenehm empfinden? Und wie beeinflusst es Ihren Alltag? Das hilft, ein besseres Bild vom Schweregrad der Situation zu bekommen und andere mögliche Erkrankungen auszuschließen.

Anschließend wird ein Hörtest durchgeführt, um den genauen Umfang und die Art Ihres Hörverlusts zu bestimmen. Einer der Tests, die häufig bei der Diagnose von Hyperakusis eingesetzt werden, ist der Uncomfortable Loudness Level (ULL)-Test, auch bekannt als UCL-Test. Dabei sucht die Ärztin oder der Arzt nach Ihren „Loudness Discomfort Levels“ (LDLs) – also dem Punkt, an dem Geräusche einer bestimmten Lautstärke unangenehm werden.

Anhand Ihrer Symptome, Ihrer Schilderung Ihrer Erfahrungen und der Ergebnisse des Hörtests stellt die Fachärztin oder der Facharzt dann fest, ob bei Ihnen eine Hyperakusis vorliegt.

Klangtherapie als Behandlung von Hyperakusis

Es gibt keine Medikamente gegen Hyperakusis. Aber es gibt durchaus Behandlungen, um den Umgang damit zu erlernen. Eine davon ist die Klangtherapie. Dabei handelt es sich um eine Form der Therapie, die darauf abzielt, Ihre Ohren und Ihr Gehirn wieder an normale Geräusche zu gewöhnen. Das geschieht durch die Konfrontation mit einer Reihe ruhiger Klänge.

Neben Therapien können auch maßgefertigte Ohrstöpsel eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Hyperakusis spielen. Sie können dabei helfen, den Geräuschpegel zu senken und so die Überlastung Ihres Gehörs zu begrenzen. Audinc ist Spezialist für Gehörschutz. Wir bieten individuell angepasste Ohrstöpsel, die perfekt in Ihre Ohren passen und Ihr Gehör vor belastenden oder schädlichen Geräuschen schützen.

Reize mit Ohrstöpseln reduzieren

Neben dem Schutz bieten maßgefertigte Ohrstöpsel auch die Möglichkeit, die Menge an Reizen zu verringern. Das kann zu einem angenehmeren Erleben der Welt um Sie herum beitragen. Und damit auch dazu, mit Hyperakusis leben zu lernen.

Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen vorbeugen

Der beste Rat lautet natürlich: Beugen Sie der Entstehung von Hyperakusis vor. Schützen Sie Ihr Gehör daher immer gut bei Veranstaltungen mit lauter Musik, bei der Arbeit oder bei sonstiger Lärmbelastung. Maßgefertigte Ohrstöpsel sind dabei ein wichtiges Hilfsmittel.

Ob Sie Ohrstöpsel nun für die Arbeit, für Veranstaltungen, für den Musikgenuss oder einfach für einen angenehmeren Alltag benötigen – individuell angepasster Gehörschutz wie der von Audinc hilft Ihnen, die Welt wieder auf Ihre eigene Lautstärke einzustellen!

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