Risiken bei der Arbeit ohne Gehörschutz
Lärm am Arbeitsplatz kann zu Gehörschäden führen. Erfahren Sie, welche Risiken die Arbeit ohne Gehörschutz birgt und wie maßgefertigte Ohrstöpsel schützen.
Mach den nächsten Schritt für dein Gehör
Heutzutage rückt zunehmend mehr Aufmerksamkeit auf die schädlichen Folgen von zu lautem Lärm. Auf Festivals, in Kneipen, aber auch im beruflichen Umfeld zeigt sich immer deutlicher, zu welch schwerwiegenden Schäden zu viel Lärm führen kann. Eine laute Kneipe lässt sich im Prinzip noch meiden, doch am Arbeitsplatz kommt man manchmal einfach nicht darum herum. Zum Glück sorgt Audinc für die besten Ohrstöpsel für die Arbeit, maßgefertigt für Sie.
Lärmgrenzwerte
Nicht nur die Schwerhörigkeit, sondern auch die psychischen Folgen von zu viel Lärm sollten nicht unterschätzt werden. Auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften müssen Arbeitgeber geeignete Maßnahmen ergreifen, wenn die maximalen Lärmgrenzwerte überschritten werden.
In diesem Artikel gehen wir insbesondere auf lauten Lärm in Arbeitssituationen ein und darauf, welche Folgen dieser für das Gehör und die Gesundheit hat. Außerdem geben wir mögliche Tipps, wie sich Gehörschäden am Arbeitsplatz vermeiden und begrenzen lassen, unter anderem durch die Verwendung maßgefertigter Ohrstöpsel für die Arbeit.
Gehörschäden: eine Berufskrankheit
In bestimmten Berufen sind laute Geräusche unvermeidlich. Da geeignete Schutzmaßnahmen fehlen, führt dies leider häufig zu Gehörschäden – damit gehören Gehörschäden zu den drei häufigsten Berufskrankheiten.
Bestimmte Berufsgruppen haben ein höheres Risiko für Gehörschäden, weil sie bei ihrer Arbeit oft mit lauten Geräuschen konfrontiert sind. Denken Sie dabei an Bauarbeiter, Landwirte, Holzverarbeiter, Beschäftigte in der Metallindustrie, aber auch an Polizei, Militär, Lehrkräfte sowie DJs oder Künstler. Maschinelle Arbeit, laute Musik und Lärm von Geräten können also Gehörschäden verursachen. Schätzungen zufolge sind allein in den Niederlanden bis zu einer Million Menschen bei der Arbeit dem Risiko von Gehörschäden ausgesetzt – und das, obwohl die Folgen von Gehörschäden weit mehr als nur das Gehör selbst betreffen.
Welche Risiken bestehen bei der Belastung durch laute Geräusche?
Langfristig kann die Arbeit in einer lauten Umgebung zu Gehörschäden führen. Ein Gehörschaden kann sich als Schwerhörigkeit äußern (das schlechtere Hören von Geräuschen oder bestimmten Tönen), aber auch als Tinnitus. Bei Tinnitus entsteht ein Ohrgeräusch, das sich als Pfeifen, Brummen oder anderes störendes Geräusch bemerkbar macht, das ununterbrochen im Ohr vorhanden ist. Diese körperlichen Beschwerden können zu zahlreichen psychischen Problemen führen, etwa Schlaflosigkeit, Stress, Erschöpfung und sogar Depressionen.

Wann besteht für mich ein Risiko für Gehörschäden?
Im [Arbeitsschutzgesetz](https://www.arboportaal.nl/onderwerpen/geluid#:~:text=Werkgevers%20zijn%20(volgens%20de%20wet,de%20werkgever%20gehoorbeschermers%20beschikbaar%20stellen.) ist festgelegt, dass Geräusche ab 80 dB die Grenze darstellen: Oberhalb dieses Werts muss der Arbeitgeber Gehörschutz zur Verfügung stellen. Ab 85 dB müssen die Beschäftigten diesen Schutz auch tatsächlich tragen. Im Übrigen ist es so gedacht, dass sich der Arbeitgeber zunächst darum bemüht, die Lärmquelle zu beseitigen oder zu reduzieren, bevor Gehörschutz getragen werden muss. Gelingt dies nicht, muss Gehörschutz getragen werden.
Bei 80 Dezibel ist es schwierig, sich auf einen Meter Entfernung noch zu verstehen, ohne die Stimme zu erheben. Wer regelmäßig Geräuschen von 80 dB ausgesetzt ist, läuft Gefahr, einen Gehörschaden zu erleiden. Je lauter das Geräusch, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehör unmittelbar geschädigt wird.
Ohrstöpsel für die Arbeit: die Lösung gegen Gehörschäden
Gehörschutz ist unerlässlich, um langfristige Gehörschäden zu vermeiden. Das gelingt durch das Tragen von Kapselgehörschützern, die über dem Ohr getragen werden, durch Ohrstöpsel für die Arbeit, die ins Ohr eingesetzt werden, oder durch Otoplastiken. Eine Otoplastik ist ein Ohrstöpsel, der speziell maßgefertigt ist und sich dadurch perfekt an den Gehörgang anpasst. Durch das Tragen einer Otoplastik wird das Gehör optimal geschützt. Der Vorteil der Otoplastik besteht darin, dass diese Ohrstöpsel je nach Einsatzzweck spezielle Filter haben können. So ist es weiterhin möglich, Gesprächen zu folgen, während schädlich lauter Lärm von diesen Ohrstöpseln herausgefiltert wird.
Otoplastiken sind in der Anschaffung teurer als Kapselgehörschützer oder normale Ohrstöpsel, halten dafür aber auch lange. Damit das Gehör auch wirklich gut geschützt bleibt, ist es wichtig, die Ohrstöpsel von Zeit zu Zeit überprüfen und gegebenenfalls anpassen zu lassen. Etwa alle fünf Jahre ist es ratsam, die Otoplastiken auf ihre Passform testen zu lassen.
Gibt es noch weitere Tipps, um Gehörschäden vorzubeugen?
Die wichtigste Maßnahme besteht darin, für einen passenden Gehörschutz zu sorgen. Darüber hinaus gibt es einige weitere Dinge, die das Risiko von Gehörschäden verringern können. Diese Tipps richten sich vor allem an Arbeitgeber:
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Der Einsatz leiserer Maschinen. Da die Elektrifizierung von Maschinenparks aus Nachhaltigkeitsgründen immer attraktiver wird, ist dies ein guter Zeitpunkt, auch unter dem Gesichtspunkt des Wohlbefindens hierin zu investieren. Elektrische oder hybride Maschinen sind deutlich leiser als herkömmliche Maschinen. Natürlich ist dies ein Punkt, bei dem vor allem der Arbeitgeber etwas bewirken kann.
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Material gut warten: Eine gut geschmierte Maschine macht weniger Lärm als alte und schlecht gewartete Maschinen. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, die Maschinen zu warten, zu schmieren und gegebenenfalls alte Teile auszutauschen.
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Die Zeit in lauten Umgebungen begrenzen: Wo möglich ist es gut, dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Zeit in der Nähe lauter Maschinen oder in lärmenden Räumen verbracht wird. Sorgen Sie deshalb für Abwechslung bei den Tätigkeiten oder gestalten Sie Abläufe effizienter, sodass weniger Zeit an lauten Maschinen verbracht wird.
Als Arbeitnehmer wird empfohlen, mit dem Arbeitgeber über die oben genannten Maßnahmen zu sprechen und ihn auf seine Pflichten hinzuweisen, wie sie im Arbeitsschutzgesetz festgehalten sind.