Am Arbeitsplatz

Gehörschutz in der Kindertagesstätte

Audinc 9. Apr. 2025
Gehörschutz in der Kindertagesstätte

Bei Babilou erhalten Mitarbeitende bald Gehörschutz, da sie bei der Arbeit Lärm ausgesetzt sind. So lässt sich Gehörschutz in der Kindertagesstätte umsetzen.

Mach den nächsten Schritt für dein Gehör

Die Kinderbetreuungsorganisation Babilou wird ihren Mitarbeitenden in Kürze Gehörschutz anbieten. Der Grund: Das Personal ist bei der Arbeit Lärm ausgesetzt, wodurch ein Risiko für Hörschäden besteht. Diese Entscheidung ist Teil eines groß angelegten Pilotprojekts, das das Gehör der Mitarbeitenden schützen soll.

Es sind nicht nur dröhnende Disco-Beats oder kreischende Maschinen, die am Arbeitsplatz Hörschäden verursachen können. Auch Kinder können ordentlich Dezibel erzeugen. So berichten Quellen, dass pädagogische Fachkräfte täglich Geräuschen von rund 80 Dezibel ausgesetzt sind. Das ist ein Lärmpegel, der bei dauerhafter Belastung zu Hörschäden führen kann.

Da Hörschäden am Arbeitsplatz immer mehr Aufmerksamkeit bekommen, beschließt nun auch Babilou Family Niederlande, aktiv zu werden. Diese Organisation betreibt mehr als 300 Standorte für Kinderbetreuung. Direktor Remko Berkel erklärte, dass sich immer mehr Mitarbeitende Sorgen um ihr Gehör machen würden. Aus diesem Grund wird ein Pilotprojekt gestartet, bei dem verschiedene Maßnahmen erprobt werden – darunter eben auch Ohrstöpsel.

Laut dem zuvor genannten Artikel ist Gjalt Jellesma von dieser Maßnahme nicht so begeistert. Er ist Vorsitzender des Interessenverbands BOinK und befürchtet, dass Kinder, die etwas leiser sprechen, wegen der Ohrstöpsel schlechter gehört werden könnten. BOinK vertritt die Eltern in der Kinderbetreuungsbranche.

Wenn man hochwertige Otoplastiken verwendet, sind die Bedenken von Jellesma aus unserer Sicht unbegründet. So fertigen wir Ohrstöpsel mit speziellen Filtern, die hohe Töne dämpfen, Gespräche aber weiterhin ermöglichen. Außerdem lässt sich der jeweilige Filter bei Bedarf kostenlos gegen eine leichtere oder stärkere Variante austauschen.

Die zuvor genannte Quelle gibt zudem an, dass die HNO-Ärztin Veronique van den Heuvel diese Aktion durchaus befürwortet. Ihr zufolge gibt es noch einige Vorbehalte gegenüber Gehörschutz – aus Scham oder aus Angst, die Kinder nicht mehr gut zu hören. Diese Sorge ist ihrer Meinung nach jedoch unbegründet.

Neben den Mitarbeitenden einer Kindertagesstätte sind auch Lehrkräfte dem Risiko von Hörschäden ausgesetzt, vor allem, wenn sie in einer Turnhalle arbeiten. Wenn auch du dich vor Hörschäden am Arbeitsplatz schützen möchtest, kannst du dich jederzeit unverbindlich mit uns in Verbindung setzen.

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