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Gehörschäden: Ursachen, Symptome und Schutz

Audinc 21. Nov. 2014
Gehörschäden: Ursachen, Symptome und Schutz

Gehörschäden treten leider häufiger auf, als man denkt – auch bei jungen Menschen. Erfahren Sie hier mehr über Ursachen, Symptome und wirksamen Schutz.

Mach den nächsten Schritt für dein Gehör

Gehörschäden | Hörschäden

Schäden am Gehör können verschiedene Ursachen haben. Sie können durch Lärmbelastung, Krankheiten oder bestimmte Medikamente entstehen. Ist erst einmal ein Gehörschaden eingetreten, lässt er sich nicht mehr heilen – man spricht dann von einem dauerhaften Gehörschaden. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2010 ergab, dass sich 42 % aller gemeldeten Berufskrankheiten auf Hörbeschwerden bezogen. Die wichtigsten Anzeichen für Hörbeschwerden sind: Maßgefertigte Ohrstöpsel können dem vorbeugen.

Ohrgeräusche

Ohrgeräusche werden mit einem Fachbegriff Tinnitus genannt. Diese können in einer leichten Form auftreten, bei der sie nur in einer stillen Umgebung wahrnehmbar sind, oder in einer dauerhaften Form bestehen.

Unterschiedliche Geräuschwahrnehmung je nach Frequenzbereich

Eine unterschiedliche Geräuschwahrnehmung je nach Frequenzbereich bedeutet, dass man Geräusche in einem bestimmten Frequenzbereich als zu laut empfindet und in anderen Bereichen nicht. Die Frequenz (angegeben in Hertz) ist die Anzahl der Schwingungen, die eine Schallquelle pro Sekunde erzeugt. Ein Mensch kann unter normalen Bedingungen zwischen 20 und 20.000 Hertz wahrnehmen. Bei einem Gehörschaden ist jede Frequenz unterschiedlich betroffen, wodurch Geräusche in verschiedenen Frequenzbereichen anders wahrgenommen werden.

Schwierigkeiten mit Intonationen

Schwierigkeiten mit Intonationen bedeuten, dass die Frequenzanalyse gestört ist. Bestimmte Haarzellen im Gehör können keine Reize mehr weiterleiten. Dies kann in beiden Ohren in unterschiedlichem Maße auftreten, wodurch der Schall sozusagen nicht mehr in Stereo empfangen wird. Das erschwert es zu bestimmen, woher ein Geräusch kommt.

Geräte, die Schall erzeugen, müssen immer lauter gestellt werden

Wenn Geräte, die Schall erzeugen, immer lauter eingestellt werden müssen, bedeutet das, dass die Haarzellen im Ohr immer stärkere Reize benötigen, um ein Signal an das Gehirn weiterzuleiten. Das Ohr wird unempfindlicher, indem es sich an den hohen Geräuschpegel anpasst.

Kurz gesagt: Durch zu viel und zu langen Lärm können die Sinneshärchen in der Hörschnecke beschädigt werden. Diese Härchen sind winzig klein und bewegen sich durch Schallwellen. Wenn Schall zu laut oder zu lange wahrgenommen wird, werden die Härchen überlastet und können dauerhaft abbrechen.

Einem Gehörschaden vorbeugen

Die beste Möglichkeit, einem Gehörschaden vorzubeugen, besteht darin, laute Geräusche zu vermeiden. Das ist jedoch nicht für jeden umsetzbar. Daher ist das Tragen von Ohrstöpseln eine gute Alternative. Wenn es darum geht, einem Gehörschaden vorzubeugen, sind maßgefertigte Ohrstöpsel die beste Wahl.

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