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Musik, Navi und Intercom auf dem Motorrad: So schützen Sie Ihr Gehör

Audinc 25. Okt. 2026 zuletzt aktualisiert 25. Okt. 2026
Musik, Navi und Intercom auf dem Motorrad: So schützen Sie Ihr Gehör

Der Fahrtwind unter dem Helm erreicht 100 bis 110 dB. Lesen Sie, warum ein Helm nicht genug dämpft, was die StVO zu Kopfhörern auf dem Motorrad sagt und wie Sie Musik, Navi und Intercom sicher hören.

Mach den nächsten Schritt für dein Gehör

Sie fahren auf die Autobahn, das Navi kündigt eine Ausfahrt an, und Sie verstehen kaum etwas. Also drehen Sie lauter. Kommt Ihnen das bekannt vor? Unter einem Motorradhelm ist es viel lauter, als die meisten Fahrer denken. Der größte Teil dieses Lärms kommt nicht vom Motor, sondern vom Fahrtwind. In diesem Artikel lesen Sie, wie laut es unter Ihrem Helm ist, warum Ihr Helm wenig dagegen ausrichtet, was die Straßenverkehrs-Ordnung zu Kopfhörern und Headsets auf dem Motorrad sagt und wie Sie Musik, Navi und Intercom hören, ohne Ihr Gehör zu schädigen.

Kurz gesagt

  • Der Fahrtwind unter dem Helm liegt bei etwa 90 dB bei 60 km/h und steigt auf 100 dB auf der Autobahn und 110 dB bei 160 km/h.
  • Ein Helm dämpft das nur begrenzt. Wer die Helmlautsprecher darüber hinweg aufdreht, bekommt noch mehr Schall ab.
  • In Deutschland sind Kopfhörer auf dem Motorrad nicht verboten, solange Sie den Verkehr gut hören (§ 23 StVO). Ein Smartphone in der Hand ist tabu. In Frankreich und Spanien sind Kopfhörer während der Fahrt verboten.
  • Maßgefertigte Ohrstöpsel dämpfen den Wind. Mit Lautsprechern darin hören Sie Musik, Navi oder Intercom bei geringerer Lautstärke.

Wie laut ist es unter Ihrem Helm?

Wer mit laufendem Motor im Stand wartet, hört vor allem den Motor. Sobald Sie schneller fahren, übernimmt der Wind. Die Luft, die am Helm vorbeiströmt, verwirbelt am Kinnteil, am Nacken und an den Rändern des Visiers, und das erzeugt ein gleichmäßiges, tiefes Brausen in Ihren Ohren.

Messungen des Audiologen Alberto Behar ergeben etwa 90 dB(A) bei 60 km/h und bis zu 110 dB(A) bei 160 km/h. Bei Autobahntempo liegen Sie dazwischen, bei rund 100 dB. Wie viel es bei Ihnen ist, hängt von Helm, Motorrad, Verkleidung oder Windschild und Sitzhaltung ab. Aber auch mit einem leisen Helm liegen Sie auf der Autobahn deutlich über der Grenze, ab der Hörschäden beginnen.

60 km/h · ± 90 dB

± 50 Min.

Eine Fahrt über die Landstraße. Nach etwa 50 Minuten ist Ihre Tagesdosis erreicht.

Autobahn · ± 100 dB

± 5 Min.

Eine längere Strecke bis zum Ziel ergibt so schnell ein Vielfaches Ihrer Tagesdosis.

160 km/h · ± 110 dB

± 30 Sek.

Auf der Autobahn ohne Tempolimit oder auf der Rennstrecke geht es schnell: das Niveau einer Kettensäge.

Die Zeiten folgen der Faustregel 80 dB(A) über 8 Stunden, und jede 3 dB mehr halbieren die sichere Zeit. Das Tückische am Fahrtwind ist, dass er nicht wehtut. Sie gewöhnen sich daran, und erst nach der Fahrt merken Sie, dass Ihre Ohren rauschen oder alles kurz dumpf klingt. Das sind Zeichen, dass es zu viel war. Warum jedes Dezibel so stark zählt, lesen Sie in Ab wie viel Dezibel ist Lärm schädlich?

Rechnen Sie selbst nach, was eine Fahrt mit Ihren Ohren macht. Eine zweistündige Tour auf der Autobahn, ohne Schutz und mit Filter:

Rechner · Lärmdosis

Wie lange ist dieser Lärm für Ihre Ohren unbedenklich?

Wählen Sie eine Situation oder stellen Sie Pegel und Dauer selbst ein.

Unbedenklich ohne Gehörschutz4 Minuten 40 Sekunden
Ihre Tagesdosis nach 2 Stunden25×
Ohne Gehörschutz 25×
Mit einem Filter mit SNR 19 31%
Mit einem starken Filter (SNR 31) 2%

100 % ist Ihre volle Tagesdosis, 3× bedeutet dreimal so viel. Liegen Sie über 100 %, riskieren Sie einen bleibenden Gehörschaden.

Schätzung nach der Faustregel 80 dB(A) über 8 Stunden, wobei sich die Zeit mit jedem Plus von 3 dB halbiert. Der SNR ist ein Laborwert: Wie stark Ihr Gehörschutz in der Praxis dämpft, hängt davon ab, wie gut er abdichtet. Ersetzt keine Messung.

Warum ein Helm nicht genug dämpft

Ein Helm ist dafür gemacht, Ihren Kopf bei einem Sturz zu schützen, nicht dafür, Schall abzuhalten. Behar schreibt, dass moderne Helme tiefe Töne nur sehr schlecht dämpfen, und Fahrtwind besteht gerade größtenteils aus tiefen Tönen. Ein Teil des Lärms entsteht außerdem am Helm selbst: Der Wind schlägt gegen die Schale und dringt am Nacken und Kinn ein. Ein teurerer oder leiserer Helm bringt etwas, bringt Sie aber nicht unter die Grenze.

Hinzu kommt, dass die Lautsprecher in Ihrem Helm gegen den Fahrtwind ankämpfen müssen. Damit Sie Musik oder Navi verstehen, stellen Sie die Lautstärke höher als das Windgeräusch. Dieser Schall kommt dann zu dem Lärm hinzu, der schon da war. Ihre Ohren bekommen also nicht weniger, sondern mehr zu verarbeiten.

Der direkteste Schutz ist deshalb ein Ohrstöpsel unter dem Helm. Auch Behar kommt zu dem Schluss, dass Ohrstöpsel nach wie vor der beste Schutz sind. Wie Sie Ohrstöpsel mit Musik, Navi und Intercom kombinieren, lesen Sie weiter unten.

Musik, Navi und Intercom: Was sagt das Gesetz?

In Deutschland gibt es kein ausdrückliches Verbot von Kopfhörern, Headsets oder Ohrstöpseln auf dem Motorrad. Maßgeblich ist § 23 der Straßenverkehrs-Ordnung. Nach Absatz 1 sind Sie als Fahrer dafür verantwortlich, dass Ihre Sicht und Ihr Gehör nicht durch Geräte beeinträchtigt werden. Musik ist also nicht verboten, aber Sie müssen den Verkehr weiterhin wahrnehmen. Nach Absatz 1a dürfen Sie ein elektronisches Gerät wie Smartphone, Navi oder Musikplayer während der Fahrt nur nutzen, wenn Sie es weder aufnehmen noch halten. Erlaubt sind Sprachsteuerung und Vorlesefunktion oder ein kurzer Blick auf das fest montierte Gerät. Was das in der Praxis bedeutet:

  • Setzen Sie Smartphone oder Navi in eine Halterung am Lenker oder Tank und bedienen Sie es während der Fahrt nicht von Hand.
  • Halten Sie die Lautstärke so niedrig, dass Sie Martinshorn, Hupen und den übrigen Verkehr gut hören.
  • Lassen Sie sich von einem Gespräch oder einer Playlist nicht von der Straße ablenken; im dichten Verkehr ist eine Pause die sicherste Wahl.

Achtung im Ausland

In Frankreich dürfen Sie seit dem 1. Juli 2015 während der Fahrt nichts im oder am Ohr tragen, das Töne abspielen kann, auch nicht auf dem Motorrad. Ein Verstoß kostet 135 € und 3 Punkte. Im Helm eingebaute Systeme wie Helmlautsprecher bleiben erlaubt. Auch Spanien verbietet Kopfhörer während der Fahrt. Ohrstöpsel mit Lautsprechern wie den Audinc Ride dürfen Sie dort also nicht nutzen. Normale Ohrstöpsel ohne Lautsprecher fallen nicht unter diese Verbote. Planen Sie eine Motorradreise, informieren Sie sich vor der Abfahrt über die Regeln jedes Landes, durch das Sie fahren.

Ohrstöpsel und Ton kombinieren: zwei Wege

Es gibt grob zwei Wege, Ihre Ohren zu schützen und trotzdem Musik, Navi oder Ihre Mitfahrer über das Intercom zu hören.

Ohrstöpsel mit Filter und Helmlautsprecher

Sie behalten Ihre Helmlautsprecher und tragen darunter Motorrad-Ohrstöpsel mit Filter. Die dämpfen den Wind, und auch der Ton aus Ihren Lautsprechern kommt etwas leiser an. Funktioniert mit jedem System und ist auch in Frankreich und Spanien erlaubt.

Lautsprecher im Ohrstöpsel

Der Lautsprecher sitzt in einem maßgefertigten Ohrstöpsel, der Ihren Gehörgang abschließt. Der Wind bleibt größtenteils draußen, der Ton muss also nicht dagegen ankommen. Sie hören dadurch leiser, und die Stöpsel stehen unter dem Helm nicht ab.

Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Set-up ab. Haben Sie bereits ein Sena- oder Cardo-System und fahren Sie oft in der Gruppe, ist ein Ohrstöpsel, den Sie direkt an Ihr Intercom anschließen, der logische Schritt. Möchten Sie nur Musik und Navi vom Smartphone hören, geht es auch kabellos. Und wollen Sie vor allem Ruhe unter dem Helm und Ihren Motor klar hören, reicht ein Ohrstöpsel mit gutem Filter.

Unsere Ohrstöpsel für das Motorrad

ProduktGeeignet fürPreis
Audinc RideLautsprecher im Ohrstöpsel, per Kabel an Ihrem Sena- oder Cardo-Intercom239,00 €
Audinc Ride BluetoothLautsprecher im Ohrstöpsel, kabellos mit Ihrem Smartphone299,00 €
Custom MotorFahrtwind dämpfen mit einem austauschbaren Motorradfilter, zusammen mit Ihren Helmlautsprechern128,95 €
Custom Pure Tones MotorAlles leiser, aber natürlich, auch für Festivals und Konzerte159,95 €
Audinc BluetoothKabellos Musik hören und telefonieren unterwegs, nicht speziell für unter dem Helm199,95 €

Audinc Ride: an Ihrem Intercom

Der Audinc Ride ist ein maßgefertigter Ohrstöpsel mit eingebautem Lautsprecher und einem kevlarummantelten Kabel. Statt der Lautsprecher in Ihrem Helm stecken Sie den Ride an Ihr Sena- oder Cardo-System an. Sie hören Musik, Navi und Ihre Gruppe über die Ohrstöpsel und sprechen über das Mikrofon Ihres Intercoms. Prüfen Sie, ob Ihr System einen 3,5-mm-Klinkenanschluss hat; auf der Produktseite steht, welche Modelle direkt oder über einen Adapter passen.

Sie wählen ein Kabel von 1,2 Metern, das Sie unter der Kleidung verlegen, oder ein kurzes Kabel von 60 cm für ein kompaktes Set-up. Zur Wahl stehen ein 6-mm-Lautsprecher, klar und präzise und gut für Navi und Sprache, oder ein 8-mm-Lautsprecher mit vollerem Klang und mehr Bass für Musik. Das Kabel ist abnehmbar, auf einer kurzen Fahrt nutzen Sie den Ride also als normalen Ohrstöpsel. Möchten Sie ihn doch kabellos mit Ihrem Smartphone verwenden, geht das mit dem Bluetooth-Transceiver aus unserem Shop.

Audinc Ride Bluetooth: kabellos mit Ihrem Smartphone

Der Audinc Ride Bluetooth hat dieselben flachen, maßgefertigten Ohrstöpsel, aber mit einem ergonomischen Bluetooth-5.0-Kabel mit eingebautem Akku und Bedieneinheit. Der Akku hält 20 Stunden, genug für eine lange Tour. Sie steuern Ihre Musik über die Tasten und nehmen mit dem eingebauten Mikrofon Anrufe an. Beachten Sie: Diese Ausführung funktioniert nicht mit einem Intercom-System. Fahren Sie in der Gruppe mit Sena oder Cardo, wählen Sie den Ride mit Kabel.

Die Ohrstöpsel des Ride und des Ride Bluetooth sind immer aus weichem Silikon. Sie stehen nicht aus den Ohren hervor und sitzen dadurch auch unter einem engen Helm bequem.

Custom Motor: Ruhe unter dem Helm

Möchten Sie Ihre Helmlautsprecher behalten oder fahren Sie lieber ohne Musik? Dann ist der Custom Motor der richtige Ohrstöpsel. Der Motorradfilter dämpft den Fahrtwind, während Sie den Verkehr um sich herum weiter hören. Sie wählen die Stärke: von SNR 17 bis 19 dB mit dem mittleren Filter bis 28 bis 34 dB mit dem stärksten Filter, je nach Material. In den ersten 3 Monaten tauschen wir den Filter kostenlos für Sie um, sodass Sie die Dämpfung daran anpassen können, wie und wo Sie fahren.

Den Custom Motor gibt es aus weichem Silikon und aus hartem Acryl. Unter einem Helm sitzt weiches Material meist angenehmer, weil kein harter Rand gegen Ihr Ohr drückt. Den Unterschied lesen Sie in Harte oder weiche Otoplastik?

Custom Pure Tones Motor: natürlicher Klang

Der Custom Pure Tones Motor hat einen linearen Filter, der tiefe, mittlere und hohe Töne etwa gleich stark dämpft. Alles wird leiser, klingt aber noch so, wie es ist: Sie hören Ihren Motor, Ihr Navi und den Verkehr klar, nur nicht so laut. Sie wählen aus vier Stärken von SNR 10 bis 23 dB, und mit dem optionalen Click-Upgrade schalten Sie mit einem Druck auf einen stärkeren Filter mit SNR 28 dB. Weil der Klang so natürlich bleibt, nutzen viele diesen Ohrstöpsel auch auf Festivals und Konzerten.

Audinc Bluetooth: für unterwegs

Der Audinc Bluetooth kombiniert maßgefertigte Ohrpassstücke mit dem kabellosen JBL Tune 135BT. Sie haben bis zu 25 Stunden Akkulaufzeit, Multipoint für zwei Geräte gleichzeitig, und er ist spritzwassergeschützt (IPX4). Er ist für den Alltag gemacht, für Sport, Zug oder Fahrrad, nicht speziell für unter dem Motorradhelm. Möchten Sie während der Fahrt kabellos hören, ist der Ride Bluetooth der Ohrstöpsel, der flach unter Ihren Helm passt.

Noch unsicher? Beantworten Sie zwei Fragen und sehen Sie, welchen Ohrstöpsel wir Ihnen empfehlen würden:

Auswahlhilfe

Welche Ohrstöpsel passen zu Ihnen?

Zwei Fragen, und Sie sehen, welchen Ohrstöpsel wir Ihnen empfehlen würden.

Motorradfahren

Was ist Ihnen unter dem Helm wichtig?

So kommen Sie zu Ihren Ohrstöpseln

In Deutschland haben wir keine eigene Filiale. Sie lassen Ihre Ohrabdrücke bei einem Hörakustiker in Ihrer Nähe anfertigen (die Kosten dafür sind nicht im Preis enthalten) und schicken sie uns per Post zu, oder Sie senden uns einen 3D-Scan. Wie das genau geht, lesen Sie in So bestellen Sie ohne Filiale in Ihrer Nähe. Was bei einem Ohrabdruck passiert, lesen Sie in Ohrstöpsel anpassen: Wie funktioniert das? Haben Sie Fragen zu Ihrem Intercom oder Helm, nehmen Sie Kontakt auf.

Wir fertigen die Ohrstöpsel in unserem eigenen 3D-Labor in Eindhoven. Die Produktionszeit beträgt 15 Arbeitstage ab Eingang Ihrer Abdrücke, Express ist möglich. Sie erhalten 2 Jahre Garantie auf das Material und 6 Monate Komfortgarantie: Sitzen sie nach der Eingewöhnung nicht gut, passen wir sie kostenlos an. Weitere Tipps, wie Sie Ihre Ohren auch abseits des Motorrads schützen, lesen Sie in Tinnitus vorbeugen.

Motorrad-Ohrstöpsel nach MaßWeniger Wind, trotzdem Musik und NaviFlach unter dem Helm, mit oder ohne Lautsprecher. Fertig in 15 Arbeitstagen. Motorrad-Ohrstöpsel ansehen

Quellen

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Häufig gestellte Fragen

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FAQ

Ein ausdrückliches Verbot von Kopfhörern oder Ohrstöpseln auf dem Motorrad gibt es in Deutschland nicht. Nach § 23 Abs. 1 StVO dürfen Geräte Ihr Gehör aber nicht beeinträchtigen: Martinshorn, Hupen und den übrigen Verkehr müssen Sie weiterhin hören. Ein Smartphone oder Navi dürfen Sie während der Fahrt weder aufnehmen noch halten. Halten Sie die Lautstärke also so niedrig, dass Sie den Verkehr gut wahrnehmen. Im Ausland gelten teils strengere Regeln.

Messungen unter dem Helm ergeben rund 90 dB(A) bei 60 km/h und bis zu 110 dB(A) bei 160 km/h. Bei Autobahntempo liegen Sie bei etwa 100 dB. Nach der Faustregel 80 dB(A) über 8 Stunden, bei der jede 3 dB mehr die Zeit halbieren, erreichen Sie bei 100 dB schon nach etwa 5 Minuten Ihre Tagesdosis.

Nein. Ein Helm schützt Ihren Kopf, dämpft Schall aber nur begrenzt, vor allem die tiefen Töne des Fahrtwinds. Ein Teil des Geräuschs entsteht außerdem am Helm selbst, wenn der Wind am Kinnteil, am Nacken und am Visier vorbeiströmt. Ohrstöpsel unter dem Helm sind deshalb der direkteste Schutz.

Ja, auf zwei Arten. Sie tragen normale Motorrad-Ohrstöpsel mit Filter und nutzen weiter Ihre Helmlautsprecher. Oder Sie wählen Ohrstöpsel mit eingebauten Lautsprechern wie den Audinc Ride, den Sie mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker direkt an Ihr Intercom anschließen. Prüfen Sie dann, ob Ihr System diesen Anschluss hat. Der Ride Bluetooth funktioniert nicht mit einem Intercom, nur mit Ihrem Smartphone.

Nein. Seit dem 1. Juli 2015 ist es in Frankreich verboten, während der Fahrt etwas im oder am Ohr zu tragen, das Töne abspielen kann. Das gilt auch für Motorradfahrer. Im Helm eingebaute Systeme wie Helmlautsprecher bleiben erlaubt. Normale Ohrstöpsel ohne Lautsprecher fallen nicht unter das Verbot. Auch Spanien verbietet Kopfhörer während der Fahrt.

Ja. Motorrad-Ohrstöpsel mit Filter dämpfen vor allem das laute Windgeräusch, während Sie Verkehr, Martinshorn und Ihren Motor weiterhin hören. Beim Custom Motor wählen Sie die Filterstärke, beim Custom Pure Tones Motor dämpft ein linearer Filter alle Töne etwa gleich stark, sodass alles leiser wird, aber natürlich klingt.

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